Der Tag der Anreise

5:30 Uhr. Früh am Morgen, mitten in den Ferien, stehen 41 Kinder mit ihren Eltern und Angehörigen an der Reisebushaltestelle Oberbarmen. Die Sommerfreizeit steht an. Es sind alle Emotionen von Vorfreude und Glück über die bevorstehende Zeit bis Trauer und Schmerz des Abschieds zu spüren. Dann öffnet der Bus die Türen. Alle Kinder nehmen ihre Plätze ein, die Koffer sind verstaut, die Fahrt nach Blokhus, Dänemark beginnt. Doch Moment mal. Da fehlen doch noch zwei Kinder! Glücklicherweise wurden sie nicht in Wuppertal stehen gelassen, sondern steigen erst in Hamburg zu 😉 Ohne Zwischenfälle erreicht die Gruppe gegen 11:30 Uhr Hamburg. Auf einem Rastplatz steigen die Zwillinge Jennifer & Jasmin zu. Nun ist die Gruppe komplett. Es folgen noch acht Stunden Busfahrt bis zum Zielort. Völlig geschlaucht von der langen Fahrt trifft die Gruppe um Punkt 18:30 Uhr am Haus Lien ein. Dort erwarten sie bereits der Pastor, „McMax“, Leon und Susi. Susi? Ja, Susi! Unser Freizeithund. Alle 43 Kinder steigen aus dem Bus. Es herrscht großer Trubel.. „wo ist mein KOFFER!“ … hört man es schreien. Als jeder und jede alles Gepäck beisammen hat, werden die Zimmer bezogen. Auf jedem Zimmer schlafen 2 bis 5 Teilnehmer. Die Gruppenunterkunft erlaubt die klare Teilung in Jungen- und Mädchenflur. Eine klare Teilung? Nein! Ein mutiges Duo Teilnehmerinnen wagt es ihre WG auf dem Jungenflur zu beziehen, trotz der Herrausforderung ihre Ordnung & Hygiene hier zu verteidigen.

20 Uhr. Alle Teilnehmer begeben sich hungrig und mit großer Vorfreude in den Speisesaal. Doch als sie merken, dass es die berühmte, alljährliche Hühnersuppe nicht gibt, ist die Enttäuschung in einigen Blicken nicht zu übersehen. Trotz allem geben sich alle mit einer ganz leckeren Tomatensuppe zufrieden, die unsere berühmten Sterneköche Dörte und Max mit viel Liebe zubereitet haben.

Am Abend gab es dann noch ein paar Kennlernspiele. Die Kinder mussten sich vorstellen und nach Größe, sowie Anfangsbuchstaben sortieren. Hier wurden erste neue Freundschaften gesät.

Dann neigt sich der Tag dem Ende. Wir sammeln uns in einem Kreis im Innenhof. Der Tag wird kurz zusammengefasst und dann sprechen wir das Abendgebet. Schlafenszeit.

Erster Tag.

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